Frankenthal gewinnt die Bezirksjugendeinzelmeisterschaft

Arkadi Syrov | 29. September 2018 | 0

Ja, in jeder Altersklasse. Gut, nur in denen wir angetreten sind. Aber der Reihe nach:

Die BJEM findet dieses Jahr in Haßloch statt. Die U18, U16 und U12 spielten Freitag und Samstag, (aufgrund der geringen Teilnehmerzahl), die U10 traditionellerweise nur Samstag und die U14 durfte Freitag bis Sonntag an die Bretter.

In der U18 gab es 4 Teilnehmer, davon mit Marcel Cygal, Katharina Syrov und Laura Morgenthaler 3 Frankenthaler. Nachdem Marcel und Katharina jeweils zwei Siege eingefahren haben und gegeneinander Remis gespielt haben, war diese Altersklasse ziemlich klar:

Marcel Cygal ist Bezirksmeister U18 und Katharina Syrov Bezirksmeisterin U18w.

In der U16 waren wir durch den stellvertretenden Jugendsprecher Christoph Scherr vertreten. Da es drei Teilnehmer gab und nach den drei Runden jeder jeweils einen Punkt hatte, musste gestochen werden. Im Schnellschach holte Christoph dann 1,5 aus 2 und gewann damit.

Christoph Scherr ist Bezirksmeister U16.

Die U14 dauerte bis Sonntag, also dazu später mehr.

In der U12 gab es einen für den Schachsport sehr seltenen Fall, dass es nur weibliche Teilnehmer gab. Rikita Hecker und Jennifer Kern traten hier für Frankenthal an und nachdem Jennifer beschlossen hat beide Partien gnadenlos zu gewinnen, war alles entschieden.

Jennifer Kern ist Bezirksmeisterin U12w.

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Von links oben: Ein zufriedener Trainer Arkadi Syrov, Marcel Cygal, Katharina Syrov, Laura Morgenthaler, Christoph Scherr

Unten: Jennifer Kern

In der U10 gab es dieses Mal nur 5 Teilnehmer und auch den geringsten Anteil an Frankenthalern. Nämlich nur einen: Piet Seega. Nachdem er in der ersten Runde verloren hatte, hat er angefangen Kaugummi zu kauen und gleichzeitig die Gegner vom Brett zu fegen. (Ist das vielleicht ein neuer Geheimtipp?) Mit 3/4 und dem Sieg im direkten Vergleich, war auch hier das Schicksal des Pokals entschieden.

Piet Seega ist Bezirksmeister U10.


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Piet Seega (erstes ernsthaftes Turnier, erster Pokal)

Die hart umkämpfte U14 wurde am Sonntag beendet. Mit Alexander Kern, Danyar Yergin Nick Morgenthaler und Michael Schreidl stellten wir 2/3 des Feldes. Das andere Drittel wurde durch die Familie Auer besetzt, mit Marie und Paul, die für Haßloch an die Bretter gingen. In der ersten Runde gewann Michael gegen Nick, Danyar gewann eine der kreativsten Partien, die ich in letzter Zeit im Jugendbereich gesehen habe gegen Alexander. Paul besiegte seine Schwester. In der zweiten Runde verlor Michael gegen Paul, da er vergessen hatte alle Figuren in den Angriff einzuschalten und versuchte mit einer Dame und einem Turm Matt zu setzen. Nick gewann eine technische Partie gegen Alexander, der unglücklich einen Bauern opferte und Danyar gewann gegen Marie. In der dritten Runde gewann Michael gegen Danyar ein Turmendspiel, indem er Matt setzte und Alexander gewann gegen Marie. Nick gewann überzeugend gegen Paul, sodass es nach dem Samstag sehr spannend aussah: 1-4: Michael, Paul, Nick und Danyar; 5: Alexander; 6: Marie.

Nachdem Danyar gegen Paul in der vierten Runde mit der Dame einen gedeckten Bauern rausschlug und folgerichtig die Partie verlor, Alexander gegen Michael verlor und Nick gegen Marie gewann, wurde es zu einem Rennen zwischen Nick, Michael und Paul. Michael gewann überzeugend gegen Marie. Alexander spielte gegen Paul und krönte sein in dem ganzen Turnier gutes, aber unglückliches Spiel mit einem Sieg. Da Danyar gegen Nick eine Figur und damit die Partie gewinnen konnte, war auch die U14 entschieden.

Michael Schreidl ist Bezirksmeister U14.

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 Von Links: Nick Morgenthaler, Michael Schreidl, Danyar Yergin, Alexander Kern

Da die Frankenthaler Überlegenheit im Bezirk nun gesichert ist, muss man größer denken und die Pfalz einnehmen! Die Pfalzmeisterschaft wird in der ersten Januarwoche in Bad Dürkheim stattfinden. Diejenigen, die das Motto kennen, dürfen es ergänzen: Nette Leute spielen Schach…

Letztendlich bleibt es mir meinen Trainerkollegen zu danken, ohne sie wäre das alles bestimmt nicht Möglich gewesen. Wir sollten aber noch nicht aufhören, denn wie schon gesagt, ist das Ziel die völlige Dominanz der Pfalz 😉 (und dann der Rheinland-Pfalz und dann Deutschlands… Na ja. Wir dürfen größenwahnsinnig denken. Wir sind Frankenthal!)